Glaube

Glaube

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Glau|be ['glau̮bə], der; -ns:
1. gefühlsmäßige, nicht von Beweisen abhängige Gewissheit, Überzeugung von etwas, was man für wahr hält:
ein blinder, [felsen]fester, starker, unerschütterlicher Glaube.
Zus.: Fortschrittsglaube, Geisterglaube, Unsterblichkeitsglaube, Wunderglaube.
2. religiöse Überzeugung; Konfession, der jmd. angehört:
der christliche, jüdische, islamische Glaube; seinen Glauben bekennen; an seinem Glauben festhalten; für seinen Glauben sterben; jmdn. zu einem Glauben bekehren.
Syn.: Bekenntnis, Religion.
Zus.: Gottesglaube.

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Glau|be 〈m. 26; unz.〉
1. innere Gewissheit, die von Beweisen unabhängig ist, gefühlsmäßige Überzeugung, unerschütterliches Vertrauen, Zuversicht
2. 〈Rel.〉 aufgrund fremder Mitteilungen, geoffenbarter Wahrheiten od. eigener innerer Erfahrung die innere Gewissheit über das persönliche Verhältnis zu Gott
3. Bekenntnis, Heilslehre
● \Glaube, Liebe, Hoffnung (die drei göttl. Tugenden); der \Glaube der Massen, des Menschen, einer Sekte ● den \Glauben (an etwas) behalten, haben, verlieren; ich kann bei ihm keinen \Glauben finden er glaubt mir nicht; er lebte des \Glaubens, war des \Glaubens, dass ... er glaubte, dass ...; er ließ sich seinen \Glauben nicht nehmen; ich kann ihm, dieser Nachricht keinen \Glauben schenken; seinen \Glauben wechseln; zerstört ihm seinen \Glauben nicht ● der christliche, evangelische, jüdische, katholische, lutherische \Glaube; fester, starker, tiefer, unerschütterlicher \Glaube; guter \Glaube schuldloses Nichtkennen eines rechtl. Mangels im Bestand od. beim Erwerb eines Rechtes, bona fides ● der \Glaube an Gott, der \Glaube an jmds. Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Treue, Fähigkeiten; an seinem \Glauben festhalten; für seinen \Glauben sterben den Märtyrertod erleiden; im \Glauben, dass ...; im guten \Glauben handeln in der Meinung, richtig zu handeln; jmdn. in dem \Glauben lassen, dass ...; jmdn. im \Glauben wankend machen; auf Treu und \Glauben von der Aufrichtigkeit u. Treue (des Partners) überzeugt; jmdm. etwas auf Treu und \Glauben überlassen; vom \Glauben abfallen; zum evangelischen, katholischen \Glauben übertreten [<ahd. gilouba;glauben]

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Glau|be , der; -ns, (seltener:) Glauben, der; -s [mhd. g(e)laube, ahd. gilauba, zu glauben]:
1. gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung:
ein blinder, unerschütterlicher, fanatischer Glaube;
der Glaube an die Zukunft, an jmds. Zuverlässigkeit;
den Glauben an jmdn., etw. verlieren;
jmdm. Glauben schenken;
[keinen] -n finden;
man muss ihr den Glauben lassen;
er gab sich dem törichten Glauben hin, ihm könne nichts geschehen;
sich in dem Glauben wiegen (fälschlicherweise der Meinung sein), alles richtig gemacht zu haben;
im guten/in gutem Glauben (im Vertrauen auf die Richtigkeit);
guten Glaubens sein (ganz überzeugt sein);
des [festen] Glaubens sein;
jmdn. bei dem/in dem Glauben lassen, dass …;
R der Glaube versetzt Berge/kann Berge versetzen (wenn man fest von etw. überzeugt ist, kann man auch etw. schaffen, was sich normalerweise nicht verwirklichen lässt; 1. Kor. 13, 2).
2.
a) religiöse Überzeugung (2):
ein fester Glaube bestimmte ihr Leben;
seinen Glauben [an Gott] verlieren;
von echtem Glauben erfüllt sein;
b) Religion, Bekenntnis:
der christliche, jüdische, islamische Glaube;
für seinen Glauben kämpfen, sterben;
in Fragen des Glaubens tolerant sein;
sich zum christlichen Glauben bekennen.

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Glaube,
 
1) Philosophie: ein Überzeugtsein nach der Art festen Vertrauens, das im Verhältnis zum Wissen im neuzeitlichen Sinn als bloß subjektives Für-wahr-Halten betrachtet wird.
 
In der Philosophie Platons wird der Glaube (pistis) als höchste Stufe der Erkenntnis der sichtbaren Dinge angesehen, wobei jedoch erst die Einsicht (episteme) das Wissen um die höheren, unsichtbaren Dinge ermöglicht. Aristoteles hat den Glauben als mittlere Erkenntnisstufe zwischen bloßer Meinung (doxa) und wissender Einsicht (logos, dianoia) betrachtet. Die in der antiken Philosophie vollzogene Unterordnung des Glaubens unter das höhere, Einsicht in transzendente Gegebenheiten vermittelnde Erkennen hat in der die abendländischen Geistesgeschichte mitprägenden Auseinandersetzung zwischen Glauben und Wissen zwei wesentliche Folgen gehabt. Einerseits unterliegt das christliche Glaubensverständnis der Tendenz zur Intellektualisierung im Sinne eines wissenden Für-wahr-Haltens, das neben sich ein eigenständiges philosophisches Wissen nicht zulässt. Andererseits behauptet sich die philosophische Überzeugung von einem zunächst metaphysisch, dann aber mehr und mehr empirisch bezogenen Wissen, das dem Glauben den Anspruch auf begründete Gewissheit bestreitet.
 
Die scholastische Theologie des Hochmittelalters entfaltet ein aristotelisch geleitetes, in der übernatürlichen Offenbarung grundgelegtes System des Wissens aus dem Glauben, das dem philosophischen Wissen eine gewisse, zugeordnete Kompetenz nur im natürlichen Erkenntnisbereich zubilligt (Thomas von Aquino, J. Duns Scotus). Gleichzeitig verstärken sich Tendenzen, aufgrund aristotelischer, später auch neuplatonischer Einsichten ein mit dem Wissen aus dem Glauben konkurrierendes System natürlichen, empirischen Wissens zu begründen, das in der beginnenden Neuzeit zu grundsätzlicher Kritik an einem auf übernatürlichen Glauben beruhenden Wissenssystem führt. Dieser Kritik entspricht I. Kant, indem er den Glauben als nur »subjektiv zureichendes Für-wahr-Halten« vom Wissen als »subjektiv und objektiv zureichendem Für-wahr-Halten« unterscheidet. Gleichzeitig begründet Kant einen auf sittlicher Evidenzen beruhenden praktischen Vernunftsglauben. Zu diesem Vernunftsglauben gehören u. a. die Ideen Gott, Freiheit und Unsterblichkeit als Postulate der praktischen Vernunft.
 
Während G. W. F. Hegel in seinem System der absoluten, geschichtlich sich entfaltenden Vernunft den Glauben als »Vorstellen« des Absoluten dem Wissen als »Begreifen« des Absoluten zuordnete, sah S. Kierkegaard den Glauben in strikter Unterscheidung vom Wissen als ein »Sich-durchsichtig-Gründen« in Gott an, in dem das Selbst existierend zu sich selbst kommt. Von Kierkegaard und Kant ist K. Jaspers' »philosophischer Glaube« mitbestimmt. M. Buber hat das seiner Ansicht nach christlichen Glaubensverständnis im Sinne eines intellektuellen »Für-wahr-Haltens« übernatürlicher Gegebenheiten vom jüdischen Glaubensverständnis im Sinne eines personalen Vertrauensverhältnisses unterschieden.
 
 2) Theologie: auf Gott gerichtetes, festes und überzeugtes Vertrauen; Grundelement des religiösen Lebens, das für die Existenz des religiösen Menschen schlechthin entscheidend ist. Das deutsche Wort »Glaube« hat vorchristliche Wurzeln im Bedeutungsumkreis von »gern haben«, »vertrauen«, »sich auf jemanden verlassen«, ist jedoch entscheidend durch die christliche Missionssprache geprägt worden. Hier hatte es die Bedeutungsimplikate von »sich auf Gott verlassendem Vertrauen« und »Überzeugtsein von der Heilsoffenbarung Gottes in Christus«.
 
Grundlegend sind alttestamentliche Aussagen wie Jesaja 7, 9 »glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht«, die im Neuen Testament in Ausführungen wie Hebräerbrief 11, 1, der Glaube sei »eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht«, aufgenommen worden. Jesus selber sprach vom »Berge versetzenden« Glauben (z. B. Matthäus 17, 20). Während in der frühchristlichen Auseinandersetzung mit der religiös-philosophischen Strömung der Gnosis (Erkenntnis) an der entscheidenden Bedeutung des Glaubens (griechisch pistis) festgehalten wurde, trat danach im christlichen Glaubensverständnis das Moment intellektuellen Für-wahr-Haltens geoffenbarter, in der Kirche zusammenfassend formulierter und überlieferter Glaubenswahrheiten in den Vordergrund. Die mittelalterliche Hochscholastik (Thomas von Aquino) versteht unter Glaube einerseits eine das Erlangen der göttlichen Gnade vorbereitende Akzeptanz überlieferter Heilstatsachen, andererseits eine mit der Gnade erlangte übernatürliche Tugend, die darin zur Gänze gelangt, dass sie als Gottes- und Menschenliebe gestaltet wird. Unter den protestantischen Reformatoren hat M. Luther den Glauben als »Christus ergreifende« Heilszuversicht mit dem Grundcharakter des Vertrauens (lateinisch fiducia) charakterisiert. Der Glaube wird hier als festes Zutrauen zum verkündigten und überlieferten Verheißungswort verstanden, das nicht eigentlich aus menschlichem Vermögen, sondern als voraussetzungslose Gabe der göttlichen Gnade zustande kommt.
 
Eine Definition des katholischen Glaubensverständnisses ist durch das 1. Vatikanische Konzil (1870) erfolgt. Danach ist der Glaube als »Anfang des menschlichen Heils« eine »übernatürliche Tugend, durch die wir auf Antrieb und Beistand der Gnade Gottes glauben, dass das von ihm Geoffenbarte wahr ist«. Dies geschieht nicht ohne gewisse, der Vernunft zugängliche »äußere Erweise« der göttlichen Offenbarung, letztlich jedoch »auf die Autorität des offenbarenden Gottes selbst hin«. In der nachfolgenden theologischen Diskussion tritt im katholischen Bereich ein Glaubensverständnis in den Vordergrund, das den Gnadencharakter des Glaubens hervorhebt und den Glauben als einstimmendes und zustimmendes personales Heilsvertrauen ansieht.
 
Das christliche Glaubensverständnis betrachtet insgesamt den Glauben als festes, überzeugtes Vertrauen zur göttlichen Heilsoffenbarung in Jesus Christus. Der Glaube wird dabei als Gabe der göttlichen Gnade angesehen, durch die Zustimmung und Zutrauen erweckt werden. Glaube hat eine primär personale Komponente im Sinne eines »glaubenden« Glaubens (fides qua). Damit verbunden hat er eine mehr inhaltliche Komponente im Sinne eines »geglaubten« Glaubens (fides quae), der sich auf die Wahrheit der göttlichen Offenbarung richtet und deren Zusammenfassung im kirchlichen Glaubensbekenntnis (altkirchliche beziehungsweise reformatorische Bekenntnisse, Dogmen der allgemeinen Konzile usw.) mit umschließt.
 
 
Glaube kann religionsphänomenologisch als Ausdruck für die Beziehung des Menschen zum Göttlichen verstanden werden. Dabei ist zu beachten, dass Glaube im religiösen Sinn ein originäres Phänomen des israelisch-christlichen Gottesglaubens ist und sich in dieser Deszendenz auch im Islam findet, auf religiöse Grundverhältnisse in anderen Religionen jedoch nur analog bezogen werden kann. Im Islam hat das für »Glaube« verwendete Wort »iman« die Bedeutung »Vertrauen schenken« und bezeichnet sowohl den Akt als auch den Inhalt des Glaubens. Nur im weiteren Sinn lässt sich die in den Naturreligionen bestimmende Geister- und Dämonenfurcht, der durch magischen Abwehr der Schaden bringenden Mächte begegnet wird, als Glaube ansehen. Unter den drei im Hinduismus anerkannten Heilswegen der Werke (karma-marga), der selbst gewonnenen Erkenntnis (jnana-marga) und der Hingabe (bhakti-marga) ist der letztere ein Weg gläubigen Vertrauens und zuversichtlicher Liebe zu einem monotheistisch verehrten Gott (Bhagavadgita, Bhakti). Bemerkenswert ist die buddhistische Einstellung zum Glauben. Obwohl der Buddhismus jede Metaphysik ablehnt und sich als rational völlig durchschaubar versteht, fordert er den Glauben (Pali »Saddha«, Sanskrit »Shradda«) an Buddha und seine Verkündigung als ersten Schritt auf dem Weg zur Erlösung. Die Überzeugung, dass allein der Glaube an die Gnade des Amida Buddha erlöse, wird von Schulen des chinesischen und des japanischen Buddhismus vertreten (Amitabha).
 
 
H. Haas: Amida Buddha unsere Zuflucht (1910);
 J. H. Newman: Philosophie des G. (a. d. Engl., 1921);
 R. R. Marett: G., Hoffnung u. Liebe in den primitiven Religionen (1936);
 M. Buber: Zwei Glaubensweisen (Zürich 1950);
 H. Ringgren: The conception of faith in the Koran, in: Oriens, Jg. 4 (Leiden 1951);
 J. Pieper: Über den G. Ein philosoph. Traktat (1962);
 G. Ebeling: Das Wesen des christl. G. (41977);
 G. van der Leeuw: Phänomenologie der Religion (41977);
 W. L. Smith: Faith and belief (Princeton, N. J., 1979);
 B. Welte: Was ist G.? Gedanken zur Religionsphilosophie (1982);
 T. Oguro: Der Rettungsgedanke bei Shinran u. Luther (1985);
 K. Jaspers: Der philosoph. G. (Neuausg. 16.-18. Tsd. 1988);
 P. Neuner: G. als subjektives Erkenntnisprinzip der Theologie, in: Hb. der Fundamentaltheologie, hg. v. W. Kern u. a., Bd. 4 (1988);
 M. Seils: G. (1996).

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Glau|be, der; -ns (seltener auch: ↑Glauben) [mhd. g(e)laube, ahd. gilauba, zu ↑glauben]: 1. gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung: ein blinder, unerschütterlicher, fanatischer G.; Worauf beruht also dieser G., dass das Geheimnis der Natur einfach sein müsse? (Musil, Mann 1262); Der unreflektierte G. an den „Fortschritt“ verbreitete sich über die ganze Erde (Gruhl, Planet 170); der G. an die Zukunft, an jmds. Zuverlässigkeit; den -n an jmdn., etw. verlieren; jmdm. -n schenken; [keinen] -n finden; man muss ihm den -n lassen; Solche Erwägungen aber waren es nicht, die Schliemann, den Träumer in homerischen Welten, von seinem -n abbringen konnten (Ceram, Götter 48); er gab sich dem törichten -n hin, ihm könne nichts geschehen; sich in dem -n wiegen, dass ... (fälschlicherweise der Meinung sein, dass ...); im guten/in gutem -n (im Vertrauen auf die Richtigkeit); guten -ns sein (ganz überzeugt sein); des [festen] -ns sein; Ich ... war des -ns (war davon überzeugt), Sie und ich könnten ein paar Dinge zu besprechen haben (Heym, Schwarzenberg 236); jmdn. bei dem/in dem -n lassen, dass ...; Seitdem ... lebte ich in dem -n, die schreckliche Zeit der Denunziationen ... sei vorüber (Leonhard, Revolution 76); G. und Schönheit (nationalsoz.; Abteilung des Bundes deutscher Mädel, in der die Mädchen im Alter von 18 bis 21 Jahren in allen Fragen der persönlichen Lebensführung [Kleidung, Körperpflege, Haushalt, Gymnastik usw.] geschult wurden); R der G. versetzt Berge/kann Berge versetzen (wenn man fest von etw. überzeugt ist, kann man auch etw. schaffen, was sich normalerweise nicht verwirklichen lässt; 1. Kor. 13, 2). 2. a) religiöse ↑Überzeugung (2): ein fester G. bestimmte sein Leben; seinen -n [an Gott] verlieren; von echtem -n erfüllt sein; b) Religion, Bekenntnis: der christliche, jüdische, islamische G.; seinen -n bekennen; in Fragen des -ns tolerant sein; für seinen -n kämpfen; sie starben für ihren -n; sich zum christlichen -n bekennen.

Universal-Lexikon. 2012.

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